Musik-Menschen Teil 1 – Marion
Unsere Marion, genannt Meisi, wuchs in Heusenstamm mit ihren Eltern und zwei jüngeren Schwestern auf. Sie ging hier zur Schule und machte eine Banklehre. Man kann sie also als waschechte Heusenstammerin bezeichnen, auch wenn sie inzwischen in einer anderen Stadt des Kreises Offenbach wohnt.
Ihr Vater – ein großartiger Posaunist und Akkordeonspieler – brachte ihr das Posaunespielen bei. Seit über 40 Jahren ist Meisi schon Mitglied der Stadtkapelle 1908 Heusenstamm e.V. und hat den Verein auf den verschiedenen Vorstands-Posten maßgeblich mitgestaltet. Sie fing als Beisitzerin an, war jahrelang Schriftführerin, Kassiererin und von 2019 – 2023 hatte sie das Amt der 1. Vorsitzenden inne.
Privat hört Marion gerne die Art von Musik, die wir auch hauptsächlich in der Stadtkapelle spielen: Swing, Jazz, Blues, Latin…. Sie liebt die Musik von Frank Sinatra und versucht, auch regelmäßig Konzerte der HR-Bigband zu besuchen. Sie hat auch nichts gegen klassische Musik. (O-Ton: „Nur bitte kein Bach!“). Hauptsache, es ist eine schöne Melodie. Sie besucht auch gerne Konzerte von Laienorchestern, vor allem aus dem Umkreis.
Neben der Musik ist Marion auch eine leidenschaftliche Köchin, reist sehr gerne und ist sehr belesen. Bei unseren gelegentlichen Spieleabenden ist sie insbesondere bei Wissens-Contests eine ernstzunehmende Gegnerin.
Als wir in Erinnerungen schwelgten, fielen mir die musikalischen Events mit unserem englischen Partner-Orchester, der „Sevenoaks & Tonbridge Concert Band“ ein. Es waren immer schöne Besuche und neben der Musik machten wir zusammen Barndance, Drachenbootrennen, Grillabende, Ausflüge etc. Marion waren besonders die beiden Reisen nach Malta in schöner Erinnerung geblieben. Sie erinnerte sich auch gerne an unsere eigenen schönen Darbietungen in Heusenstamm zurück: Wir spielten Open-Air-Konzerte bei den Anglern am Schneiderwiesenweiher, auf der Kerb in Rembrücken und unter dem Dach am Bannturm. Unser Jahreskonzert veranstalteten wir früher als Matinee im damaligen Postbildungszentrum (heute Campus). Prinzipiell sei sie bei allen Terminen immer mit Herz und Seele dabei gewesen. Im Laufe der Jahre waren das so viele, dass sie sich schwertut, hier Lieblinge zu bestimmen. Marions Fazit: „Die meisten Veranstaltungen waren toll!“
Diesen Bericht schrieb:
Silke (Querflöte)










